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Über uns

Achim Merath

Schon als junger Teenager war er von jeder Art Technik fasziniert.

Baute kleine Teslageneratoren, Ledblinkeschaltungen, Verstärker usw. . Sperrmüll war wie Weihnachten. Alte Fernseher und Radios wurden zum Ausschlachten gesammelt. Aber nicht nur Elektronik sondern auch Mechanik begeisterten ihn. Desweiteren wurde alles künstlerisch gestaltet.

DIY (do it yourself) "Geht nicht gibt es nicht " war immer seine Device.

So wurde an Fahrad, später Mofas immer alles selbst repariert. Alles bekam ein individuelles Design, Tankbemalung, Der Helm , einfach alles wurde angemalt.

Nach dem Abschluß der Realschule stand die Frage welcher Beruf nun der Richtige ist. Da damals allerdings die Ausbildungsplätze doch rech rar waren, bekam er von der Firma Krone GmbH in  Ludwigsburg die erste Zusage für eine Lehrstelle als Werkzeugmacher. Es kam zwar Monate späterdann auch noch eine weitere Zusage welche ihn zum Energie Elektroniker gemacht hätte, aber da war der Vertrag schon unterschrieben.

Nach der Ausbildung zum Werkzeugmacher machte er die Fachhochschulreife nach.

Nun kam die Bundeswehr mit Ausbildung zum Waffenmechaniker Starfighter und Tornado bei der Luftwaffe.

In dieser Zeit hatte er in seiner Freizeit sich als Techniker bei einer kleinen MusikerBand verdient gemacht.

Die damaligen Lichtmischpulte waren noch analoge Monsterteile. Hier begann er eine 256 Kanalanlage zu konstruieren. Klar alles digital. Mit TTL Schaltkreisen und damals schon verfügbaren 16 Bit Mikrocontrollern in Assembler programmiert. Platinen alle selbst geätzt gebohrt und bestückt. 40 A pro Kanal Thyristorsteuerung Wasser gekühlt. Hat dann soweit auch funktioniert, nur war die Konkurenz wesentlich schneller. Nun ja die Band kaufte sich dann solch ein neuartiges Gerät und Achims Entwicklung verschwand im Keller. Eine kleinere Ausführung verblieb als Lichtorgel noch ein paar Jahre.

Nach der Bundeswehr hat er noch ein paar Jahre als Werkzeugmacher gearbeitet.

Hier begann er unter anderem auch Surfbretter zu bauen und diese mit Airbrush zu verschönern. Ein solches Customboard zeigt er heute noch stolz. Ein Patent aus diesen Jahren zum Thema Gabelbaum hatte ihn dazu veranlaßt ein damals, 1986 noch nebenberufliche Gewerbe anzumelden.

1987 ging er dann nochmals zur Schule und wurde Konstrukteur Maschinenbau.

Als Konstrukteur arbeitete er über ein Ingenieurbüro in verschiedensten Firmen und Bereichen. Sein Hobby Elektronik und Kunst kamen ihm dabei sehr zu Gute. So u.a. in der Elektronikentwicklung bei Bosch in Schwieberdingen, oder bei Wisi Satelitentechnik in Pforzheim, wo er das erste mal mit Hochfrequenz- und Hohleitertechnik zu tun bekam.

Nebenbei wurde sein damals noch Hobby Kunst immer gefragter, was letztendlich zu einer Entscheidung zwischen Kunst oder Technik führte. So machte er sich mit seinem damals noch nebengewerblichen Betrieb selbständig.

1992 gestaltete er dann die erste Großraum Discothek Rockfabrik in Ludwigsburg mit Atelier Allgaier zusammen.

1994 erster Kontakt mit Linux, Html und eigener HP. Er hat seit 1998 dann ausschließlich auf Linux gesetzt.

Eine Steuerung für Konzelmann Katalysatoren für Daimler Benz 200 bis 240D, Hier kam als PCB Program Protel zum Einsatz.

Eine Entwicklung zur Akkuladetechnik mit Martin Haine LightArtVision mit Pic Mikrocontroller

Eine Entwicklung und Programmierung einer Akkudatenbank mit UserInterface für Akkufit GmbH

Diverse Messestand Designs u.a. als 3D Modelle auf CAD (IronCad) entwickelt und mit Povray gerendert. Diese wurden dann von ihm auch in Hardware also Messestände umgesetzt. Kunden waren hier u.a. Medien System Service Notzingen, TelePart AG, Stageline GmbH ... u.d.a.

2004 erster eigener Rootserver mit teilweise in Perl und PHP selbstprogramiertem  Forum für Künstler (kuenstlerwelten.org)

Weitere Programiersprachen folgten (Bash, Python, TCLTK, und was auf Linux unvermeidlich ist C und C++)

Nun folgte erst mal wieder eine kreative Künstlerphase mit doch sehr imposanten Werken. Hierzu empfehlen wir jedoch die HP http://atelier-merath.de

2007 erwarb er einen defekten Tonbrennofen. Das erste was rausflog war die tote Steuerung. Er lacht. Mit einem Mikrocontroller und etwas Elektronik wurde eine neue Steuerung gebaut und funktioniert heute noch.

Ende 2016 erwarb er seinen ersten 3D Drucker welcher, natürlich, da billig Chinaprodukt, nicht so funktionierte wie Achim das gerne gehabt hätte. So wurde ein Arduino Mega bestellt und diverse Hardware durch eigene selbstgefertigte ersetzt.

Einen Bauplan für einen größeren hat er auch schon in der Schublade, wurde aber wegen dem Pflanzengießprojekt erst mal hinten angestellt.

So und jetzt sind wir bei seinem heutigen Projekt

Pflamiku, eine Wortschöpfung aus Pflanzen mit Kunst ergab bei Google NULL Treffer, wenn das kein Zufall ist.

Er lacht und meint, wenn ich nicht so vertieft in das Projekt gewesen wäre, hätte ich heute keine Ahnung was VHDL ist. Aber der Weg über die CPLD's war nötig um mal wieder auf dem laufenden Stand der Entwicklung zu sein und ja immerhin ein 6 Kanaliges, auf ca 30 Kanal erweiterbares, Kapazitätsmessgerät mit MCU und Logdatei auf MicroFlashcard ist doch schon was.

Dagegen war der letzte Schritt zum gewichtsgesteuerten Pflamiku ein Kinderspiel